Lokale Datenbank
Alle Messwerte liegen in einer SQLite-Datenbank im geschützten Bereich der App auf deinem Gerät. Andere Apps kommen dort nicht heran.
Das ist keine Absichtserklärung, sondern eine Eigenschaft der App: Pulse hat keinen Server, an den sie etwas senden könnte. Hier steht, was das technisch bedeutet.
Puls, Herzfrequenzvariabilität und Schlaf gehören zu den persönlichsten Daten, die es gibt. Sie sagen etwas über Krankheit, Belastung, Stress und Gewohnheiten aus. Solche Daten sollten nicht auf fremden Servern liegen, nur damit eine App eine Zahl ausrechnen kann.
Der Programmcode von Pulse enthält keinen einzigen Aufruf, der Gesundheitsdaten an eine Adresse im Internet schickt. Netzwerk entsteht in der App nur an zwei Stellen, und beide haben mit deinen Messwerten nichts zu tun:
Alle Messwerte liegen in einer SQLite-Datenbank im geschützten Bereich der App auf deinem Gerät. Andere Apps kommen dort nicht heran.
Die Datenbank ist ausdrücklich vom Backup ausgenommen. Deine Gesundheitsdaten landen also auch nicht auf dem Umweg über iCloud bei Apple.
Sekundengenaue Rohwerte werden nach 60 Tagen automatisch gelöscht. Die Tageswerte und Verläufe bleiben – die brauchen nur einen Bruchteil des Platzes.
Pulse liest Puls, HRV, Schlaf und Workouts aus Apple Health. Du entscheidest in den iOS-Einstellungen, was freigegeben ist, und kannst es jederzeit zurücknehmen.
Daten, die man nicht wieder herausbekommt, sind ein anderes Gefängnis. Deshalb kannst du in Pulse jederzeit alles als CSV-Datei exportieren – Tageswerte und Minutenwerte, mit Semikolon und Dezimalkomma, also direkt in Excel oder Numbers zu öffnen.
Löschen geht genauso einfach: einzelne Bereiche oder alles auf einmal, im Tab „Geräte“ unter „Daten & Datenschutz“. Und wenn du die App löschst, ist die Datenbank mit weg. Es gibt keine Kopie, die irgendwo zurückbleibt, weil es nie eine gab.
Ein Abo braucht eine laufende Gegenleistung, also meist einen Dienst, der Daten verarbeitet. Genau den wollte ich nicht bauen. Pulse rechnet auf deinem Gerät, deshalb entstehen mir keine laufenden Kosten pro Nutzer, deshalb kostet die App einmalig statt monatlich.
Beides hängt zusammen: kein Server, kein Abo. Das eine ist die Voraussetzung für das andere.
Derzeit nicht. Ich kann also verstehen, wenn du mir nicht einfach glaubst. Was du selbst prüfen kannst: Schalte dein iPhone in den Flugmodus – Pulse funktioniert vollständig weiter, weil sie nichts aus dem Netz braucht.
Nein, Pulse ist eine reine iPhone-App. Einiges davon – der Zugriff auf Apple Health, die Bluetooth-Anbindung im Hintergrund – ist eng mit iOS verwoben. Eine Portierung wäre eine eigene App, keine Einstellung.
Dann sind die Daten weg, denn es gibt keine Kopie in einer Cloud. Das ist der Preis dieser Bauweise. Wenn dir deine Verläufe wichtig sind, exportiere sie regelmäßig als CSV.
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